Die FreeBeer Geschichte
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- Erstellt am Samstag, 01. Januar 2011 10:04
Die Idee FreeBeer stammt ursprünglich aus Dänemark. 2005 wurde FreeBeer vom Künstlerkollektiv Superflex, Studierenden der IT-Universität und der Brauerei Skands in Kopenhagen zum ersten Mal gebraut. Seither wurde und wird es an verschiedenen Orten auf dieser Welt produziert.
Seit 2007 in der Schweiz
[project 21] – die studentische Organisation für nachhaltige Entwicklung der ETH und Uni Zürich – entwickelte zusammen mit dem Wädi-Brau-Huus die abgewandelte Schweizer Version des FreeBeers. Die ersten 1000 Liter, kleinere Mengen waren nicht möglich, wurden im Juni 2007 für die FreeVibes Party gebraut. Zuviel für eine Party und so wurde FreeBeer auch in Flaschen abgefüllt und stiess auf unerwartet grossen Anklang. Besondere Bekanntheit erlangte FreeBeer in der Schweizer Open Source Szene, als Google die letzten verfügbaren Flaschen für ein Apero an der OpenExpo, einer Software Messe, sponserte. FreeBeer war ausverkauft und eine Neuauflage war zunächst nicht geplant.
Dank Stepping-Stone ging es weiter
Auf Drängen von und mit Unterstützung durch die Stepping Stone GmbH entschied Pascal Mages, FreeBeer auf privater Basis weiterzuführen. Bereits im Herbst 2008 wurde dann die avertas GmbH gegründet, die seither FreeBeer in der Schweiz vertreibt. FreeBeer fand weiterhin Anklang und so konnte eine regelmässige Produktion sichergestellt werden. Für Kunden realisierten wir zudem verschiedene Spezialausführungen. So durften wir z.B. ein Zattoo FreeBeer zum 3. Geburtstag des Internetfernsehens brauen oder für die Alternative Bank Schweiz (ABS) eines zum 15 Jahr Jubiläum. Und im Albani Music Club in Winterthur gibt es schon seit 2008 Albani FreeBeer.
Seit 2011 wird FreeBeer in Winterthur gebraut
Ende 2010 kam es zum Bruch mit dem Wädi-Brau-Huus und das Schweizer FreeBeer stand abermals vor dem Aus. Eine neue Brauerei zu finden, die gleichzeitig unseren Ansprüchen gerecht wird, schien zunächst aussichtslos. Ein glücklicher Umstand führte dazu, dass wir mit der kleinen Brauerei Euelbräu aus Winterthur in Kontakt kamen. Wir einigten uns bald darauf, dass Euelbräu das neue FreeBeer werden sollte. FreeBeer bekam so ein neues Rezept und durch die Offenlegung der Euelbräu hell Rezeptur unter einer creative commons Lizenz wurde die Produktion von freiem Bier auf einen Schlag vervielfacht. Neben dem Rezept steht natürlich auch die durch Sabrina Späti von Clerici Partner AG neu gestaltete Etikette unter cc-Lizenz. Seit März 2011 ist das neue FreeBeer erhältlich. Zum ersten Mal auch direkt bei Inter Comestibles, dem wichtigsten Getränkehändler in der Stadt Zürich.

